Bienenzuchtverein Waidhaus,

 

Honigkurs

Waidhaus. (fjo) Die Vielfalt von Honig interessierte 47 Teilnehmer aus der Region. Im Lokal "Alte Post" waren die Plätze rar, nachdem Imker aus mehreren Generationen nach Waidhaus gekommen waren.
Während sich Kreisvorsitzender Alois Habeck um die Organisation kümmerte, übernahm Ortsvorsitzender Armin Bauer den Ablauf und die Moderation der Tagung.
Besonders gefragt war Referent Werner Biedermann aus Wald bei Roding mit seinem Refraktomaten.
Damit zeigte der Honigexperte den Teilnehmern die Bedeutung der Leitfähigkeit als Qualitätsmerkmal. Der Gast aus dem Landkreis Cham ging außerdem auf die verschiedenen Sorten ein und gab fachkundige Tipps zur richtigen Gewinnung.
Die Verarbeitung des "goldenen Rohstoffs" und die vielfältigen Inhaltsstoffe stießen am zweiten Tag durch praktische Vorführungen auf ein großes Interesse.
Ein Exkurs zur Lagerung des Bienenprodukts und verschiedene Gesichtspunkte bei der Vermarktung schlossen sich zum Abschluss an.
Wesentliche Bestandteile waren darüber hinaus die mittlerweile äußerst umfangreichen rechtlichen Grundlagen, die es zu beachten gelte.
 

Imkerei auf dem Vormarsch

Lehrgang für Nachwuchs in Waidhaus stößt auf große Resonanz

Werner Biedermann und Alois Habeck (hinten, von rechts)
freuen sich über die rege Beteiligung am Jungimker-Lehrgang. Bild: pi

Waldhaus. (pi) Der Jungimker-Lehrgang, organisiert vom linkerverein mit seinem Vorsitzenden Armin Bauer war für Werner Biedermann und Alois Habeck ein Beweis, dass der Trend zur Imkerei wieder größer wird.

"Viele möchten einfach wieder im eigenen Garten Bienen sehen", sagte Biedermann.
Er ist als Fachwart und Bienen-Sachverständiger ein Experte ersten Ranges.

Und so freute er sich über die 22 Teilnehmer im Alter von 10 bis 71 Jahren, denen er zum Auftakt im Gasthaus "Alte Post" jede Menge Theorie vermittelte.
"In Europa gibt es etwa 540 Arten von Waldbienen", ließ der in Roding lebende Referent wissen.

Als weitere Themen behandelte er den Aufbau eines Bienenvolks mit Königin, Arbeiterinnen und Drohnen, schilderte den Körperbau der Bienen und informierte über verschiedene Bienenrassen.

In Sachen Theorie und Praxis am zweiten Tag am Dufthang zeigte Biedermann auch linkergeräte und Ausrüstungsgegenstände.
Außerdem informierte er, wie ein Bienenvolk funktioniert, sowie über Wärmehaushalt, Pollen, Honig, Brutwaben oder Größe eines Brutnests.

"Der Markt Waidhaus hat mit dem Dufthang ein Vorzeigeobjekt geschaffen", würdigte Habeck das Engagement der Kommune. Der stellvertretende Vorsitzende der Imkervereinigung Fürth, der zweite Präsident des Verbands Bayerischer Carnicazüchter und Vorsitzende des BIV-Kreisverbands Weiden freute sich wie Biedermann über den Eifer der Teilnehmer, die am Ende Urkunden erhielten.
 

Einweihung des Lehrbienenstandes Waidhaus

 

zurück zurück