Unsere Honig-Qualitätsrichtlinien

Hauptspeisen

Qualitätsrichtlinien der Bayerischen Imkervereinigung

Bayerischer Bienenhonig der mit dem Honiggewährstreifen der Bayerischen Imkervereinigung (BIV) gekennzeichnet ist, muss den Bestimmungen der Lebensmittelgesetze, insbesondere der Honigverordnung entsprechen. Für Mitglieder der BIV gelten jedoch noch strengere Qualitätsrichtlinien als in der Honigverordnung vorgeschrieben.

Es müssen folgende Qualitätsanforderungen eingehalten werden:

- Honig muss ausschließlich in Bayern erzeugt worden sein.

Dies ist durch eine Pollenanalyse nachweisbar.

- Honig muss naturbelassen sein

Dazu müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

- Die Invertaseaktivität muss mindestens 65 Einheiten (U / kg Honig) SIEGENTHALER betragen. Ausnahme bei enzymschwachen Honigen 45 U/kg.

- Der Hydroxymethylfurfural-Gehalt (HMF) darf 15 mg pro kg Honig nicht überschreiten.

- Sämtliche honigeigene Bestandteile müssen enthalten sein, d.h. dem Honig darf nichts entzogen und nichts hinzugefügt werden. Pollen darf nicht herausgefiltert werden.

- Der Wassergehalt darf höchstens 18 % betragen.

Ausnahme bei Heidehonig - hier darf der Wassergehalt höchstens 21,5 % betragen.

Wasserarme Honige sind reifer, weniger gährungsgefährdet und besitzen ein volleres Aroma.

 

Vergleich Honigverordnung BIV-Bestimmungen
Wassergehalt
bei normalen Honigen
21 % 18 %
Kleehonig 23 % 18 %
Heidehonig 23 % 21,5 %

HMF max. 40 mg/kg max. 15 mg/kg Im übrigen sind die Vorschriften zu beachten, die für die Bewertung beim Honigwettbewerb gelten - siehe Anlage - "Prüfschema für Honig".  

DownloadPrüfschema f. Honig

DownloadPrüfschema Rückseite

 

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